
Die Kernzonen umfassen als vertikal verbindende Bauteile Infrastruktur, Aufzüge und Treppen. Die notwendigen Toiletten werden konzentriert dem mittigen Kern angelagert. Um diese Bauteile nicht als raumverdrängende Fremdkörper erscheinen zu lassen, werden sie mit intelligenten Wänden ergänzt und stirnseitig gestalterisch in die Filter Zone eingebunden.

Die Fassade zur Park- respektive Gassenseite des Circle Hauses 12 wird als grossflächiger und unverwechselbarer Hintergrund des Headquarters etabliert. In der zum Regal ergänzten Fassadenstruktur werden in loser Setzung Pflanzen angeordnet. Gepflegt von der flughafeneigenen Gärtnerei, kann sich deren Charakter mit Wuchs und Blütenbild laufend verändern, verbessert als grüne Lunge das Büroklima. Mit spielerischen Elementen ergänzt wird der Green Screen zu einem besonderen Merkmal der FZAG-Räume.

Die Homeports sind funktional und visuell das Rückgrat jeder Homebase. Sie zonieren den offenen Raum und bilden den Puffer zu den Bewegungsachsen. Die kompakten und flexiblen raumhaltigen Elemente dienen den Mitarbeitenden als reduziertes Aktenarchiv, Ort gemeinsam genutzter Geräte, Garderobe mit Schliessfächern, akustisch abgeschirmte Besprechungs- oder Telefonnischen und mehr. Die Homeports können von der jeweiligen Mitarbeitergruppe eingenommen und individualisiert werden.

Die intelligenten Wände gliedern in paralleler Ausrichtung die mittlere Zone als Verbindung zwischen Connective Zone und Home Zone. Sie definieren mit den dazwischen aufgezogenen Glasfronten eine Reihe von Sitzungszimmern in unterschiedlichen Grössen. Die raumhaltigen Wände sind multifunktional und integrieren Türen, Stauraum, Medientechnik, Ablageflächen, bis hin zu Trinkstellen oder Teeküchen.

Die auskragende und gekrümmte Gebäudehülle stellt das äussere Gesicht des Circles aber auch der FZAG zum Flughafen hin dar. Der Raum zwischen Blendschutz und Glasfläche kann mit künstlerischen Eingriffen dezent aber wirksam ergänzt werden. So wird in eigenständiger Art und Weise der Blick von innen nach aussen ebenso wie von aussen nach innen geschärft.

Innerhalb der connective zone werden verschiedene besondere Bereiche etabliert und entsprechend ihrer unterschiedlichen Anforderungen positioniert und möbliert. Von der betriebsamen Zone in der Nähe der Treppen bis zu den ruhigen Lounges in peripherer Lage dienen diese Orte dem Konnex der Mitarbeiter und der Firma. Das Gestaltprinzip sowie die Eigenschaft, dass jeder dieser Bereiche unterschiedliche Benutzungen ermöglicht, ist auch auf singuläre Räume wie die Orion Zone und den Empfang übertragbar.

Die geschossverbindenden Kaskadentreppen können als formstarke Objekte zum Merkpunkt der Connective Zone und zum Sinnbild der Vernetzung der Firma werden. Katalysator für Begegnungen sind sie Behälter, Sitzbank, Liege und Brandschott zugleich. Die skulpturale Form nimmt Bezug zu flughafentypischen Apparate wie z.B. Vorfeld- treppen oder Rollstege auf.

Der Arbeitstisch Joyn reflektiert die Flexibilität des modernen Büros. Der jedem Arbeitsplatz zugeordnete Raum ist mit diesem Bürosystem grundsätzlich flexibel und kann der Anzahl Mitarbeitenden angepasst werden. Die Grundstruktur kann auf einfache Weise neu konfiguriert werden und verschiedene Arbeitsformen aufnehmen.







